Einträge mit ‘Zinkensdamm IP

Bitte an die Fans

01.07.10

författaren: AGebek | kategori: allmänt, Fan-Zone

Für das heutige Spiel gegen Kanda haben die Coaches der Frauen-Nationalmannschaft eine Bitte an die Deutschen Fans:

Unterstützt uns von der Haupttribüne aus!!

Deutschland ist heute Gast-Team und wird auf der Sonnenseite stehen. Bleibt bitte trotzdem wieder auf der Haupttribüne.

Wir können Euch auf der Haupttribüne optimal sehen, wir hören Eure Unterstützung auf dem Spielfeld und wir können an der Seitenlinie trotzdem optimal mit den Spielerinnen arbeiten.

Ihr könnt besser sehen, ihr bleibt im Schatten, ihr müsst nicht gegen die Sonne schauen und ihr könnt die Vuvuzelas ungestört einsetzen. Optimal für alle, bis auf Kanada.

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Unterstützung durch die Botschaft

30.06.10

författaren: AGebek | kategori: blogg, länkar, pressrelationer

Das Deutsche Team bekam in Stockholm Unterstützung von hoher Stelle.

Die deutsche Botschaft in Stockholm machte nicht nur Werbung für die WM auf ihrer Homepage, sondern schickte auch Verstärkung zum Spiel gegen Schweden ins Stadion.

Kulturreferent Jan-Thede Domeyer kam vorbei und ließ es sich nicht nehmen, die Deutschen Frauen bei ihrer Premiere persönlich anzufeuern. Katrin Bartels von der Deutschen Delegation nahm den Besuch in Empfang und führte ihn in die Grundregeln des Footballs ein.

http://www.stockholm.diplo.de/Vertretung/stockholm/sv/06/seite__american__football__2010__sv.html

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Die WM hat begonnen..

28.06.10

författaren: AGebek | kategori: allmänt, blogg, pressrelationer, Personal

Ohne Pause geht es weiter. Ich muss jetzt schnell ins Stadion, das erste Spiel beginnt gleich.

Auf dem Weg durch die Innenstadt verliert das Navi im Tunnel die Orientierung. Wir biegen falsch ab und kennen dafür die Gegend um den haupbahnhof jetzt sehr gut.

Am Stadion angekommen versucht Katrin Bartels meine Akkreditierung zu besorgen. Niemand gehts an Telefon und die spielen schon die Nationalhymnen. Aber ich bin rechtzeitig vor Ort, als es beginnt.

Einige Zuschauer sind auch da, mer att komma senare,,de,Vid ingången till Stockholm och reklam gjordes för VM på tecknen på trafikledningscentral,,de,I själva staden, men vi ser mindre av det,,de,USA får bollen,,de,Du börjar väldigt nervös,,de,Österrike kan konkurrera i de två första enheterna väl,,de,Men sedan USA slår sin atletiska till,,de,Kort skärm går och bort du gå,,de,USA är jävligt snabb,,de,stor,,de,atletisk och dizipliniert,,de,Och tyvärr, de agerar jävla arrogant,,de,Hon leder snabbt,,de,under det första kvartalet i slutet är de,,de,för favoriterna,,de,Lite högt för att bekämpa tappert österrikarna,,de,Med två Jag pratar på kvällen på hotellet ännu,,de,De var mycket skrynkligt,,de,lite mer de redan hade hoppats,,de. Am Ortseingang von Stockholm wurde auf den Schildern der Verkehrsleitzentrale auch Werbung gemacht für die WM. In der Stadt selber sieht man allerdings weniger davon.

USA bekommt den Ball. Sie starten sehr nervös. Östereich kann in den beiden ersten Drives durchaus mithalten. Doch dann schlägt USA mit der Athletik zu. Kurze Screenpässe und ab gehts. Die USA ist verdammt schnell, groß, athletisch und dizipliniert. Und sie wirken leider verdammt arrogant. Schnell führen sie 19:0 im ersten Quarter am Ende sind es 63:0 für den Favoriten. Ein bisschen hoch für tapfer kämpfenden Österreicherinnen. Mit zwei unterhalte ich mich abends im Hotel noch. Sie waren schon sehr geknickt, ein bisschen mehr hatten sie sich schon erhofft. Men den fysiska överlägsenhet amerikanerna var klart,,de,Eftersom det har redan ganska gerummst,,de,Efter PK Katrin Bartels har hittat en pub för oss,,de,Fotboll Tyskland-England,,de,den klassiska,,de,En bra spel,,de,Om fotboll var alltid så,,de,vem vet om jag skulle fortfarande inte jaga boll runt bakom,,de,Men det är inte,,de,Medan vi sitter,,de,kommer mer och mer att,,de,Alla fans av det tyska laget,,de,Ett svenskt Päarchen,,de,Utbytesstudenter från Tyskland,,de,Den utgör en stor grupp,,de,var,,en,för ett spel,,de,Från och med nu kommer jag inte klaga via Wembley målet,,de,eftersom det är 1-1 mellan England och oss,,de,Med slutsignalen, jag går till arenan igen,,de,för här nu spela våra motståndare Sverige och Kanada,,de. Da hat es schon ganz schön gerummst.

Nach der PK hat Katrin Bartels für uns eine Kneipe gefunden. Fussball Deutschland-England. Der Klassiker. Ein tolles Spiel. Wenn Fussball immer so wäre, wer weiß ob ich dann nicht immer noch dem runden Ball hinterher jagen würde. Aber ist es ja nicht. Während wir da sitzen, kommen immer mehr dazu. Alles Fans der Deutschen Mannschaft. Ein schwedisches Päarchen, Austauschstudentinnen aus Deutschland. Es bildet sich eine große Gruppe. 4:1 was, für ein Spiel. Ab sofort beschwere ich mich auch nicht mehr über das Wembley-Tor, da steht es eins zu eins zwischen England und uns. Mit Abpfiff gehe ich wieder ins Stadion, denn hier spielen jetzt unsere Gegner Schweden und Kanada. Kanada hat leichte Vorteile. Die Schwedinnen sind schon sehr klein. Ein bisschen erinnert es an Schüler-Tackle Football und oder Frodo aus dem Herr der Ringe. Aber sie sind schnell und engagiert. Das Publikum brüllt das Team nach vorne. Super Stimmung. Kurz vor dem Ende des dritten Quarters wird es spannend. Die Defense von kanada erobert einen Ball und trägt ihn zum 12:0 zurück. Doch Schweden kontert mit Kickoffreturn Touchdown. 12:6. Schweden fightet wirklich hart. Doch am Ende rettet Kanada mit einer Interception das Spiel und gewinnt seinen Auftakt. Leicht ist kein Spiel bei der WM, aber beide Gegner sind machbar. Der Satz könnte auch aus Waldis WM-Club stammen 😉

Nach dem Spiel wieder eine PK. Wieder sitze ich alleine vor den Coaches und Spielerinnen. Laureen från IFAF leder tryggt genom presskonferensen,,de,allso super,,en,men tyvärr inte en enda journalist på plats,,de,Inte ens i Sverige spelet,,de,sad,,de,Fotbolls-VM inte ta detta som en ursäkt,,de,eftersom Sverige ja är det inte,,de,IFAF lindar hela PR Stuff,,de,bara för journalister ingen har tänkt,,de,Laureen inte ens på begäran,,de,som inbjudningarna kördes lokalt,,de,Förmodligen ingen har brytt trumma,,de,Det är synd,,de,eftersom resten av VM är super bra,,de,Hittills allt fungerar,,de,lokalt organisationen är stor,,de,Det finns regelbundna bussar,,de,perfekt,,de,Först när pressen tyvärr fortfarande Harpert,,de,Jag kommer tillbaka med Team Canada,,de,Du snabbt denna vecka,,de,Alla mycket trevlig och avslappnad här,,de. Allso super, nur leider kein einziger Journalist vor Ort. Nicht einmal bei dem Schweden Spiel. Traurig. Die Fussball WM zieht hier als Ausrede nicht, weil Schweden ja gar nicht dabei ist. IFAF spult den kompletten PR-Stuff ab, nur an die Journalisten hat keiner gedacht. Auf Nachfrage weiß Laureen nicht einmal, wie die EInladungen vor Ort liefen. Wahrscheinlich hat sich keiner drum gekümmert. Das ist schade, denn der Rest der WM ist super toll. Bisher klappt alles, vor Ort ist die Organisation super, es gibt regelmäßige Shuttle-Busse. Perfekt. Nur bei der Presse harpert es leider noch.

Ich fahre mit Team Kanada zurück. Man kommt schnell ins Gespräch. Alles sehr nett und entspannt hier. für 20 Minuter sätter tyska avantgardet gånger till vattnet och njuta av hotellets,,de,utseendet och den stigande månen,,de,Så avslappnad, är det då inte heller,,de,Tillbaka i rummet går åter till arbetet,,de,skriva en artikel,,de,ta laptop på nätet,,de,Lägg till videor,,de,Bilder på laptop,,de,etc,,en,Jag kan tänka mig ögon,,de,den,,de,Timmars arbetsdag är slut,,de,god natt,,de,Rullande till Stockholm,,en,Permanent länk till Rolling till Stockholm,,en,Den 48-timmars arbetsdag är över,,de,Omedelbart efter träning på lördag gick jag med Thorsten Kunert i utrustningen lastbil till Stockholm,,de,Det var stress,,de,Först var vi tvungna att göra en avstickare till Berlin,,de,Historien med byxorna,,de,Detaljerna kommer senare,,de,bara så mycket,,de, den Blick und den aufgehenden Mond.

So entspannt ist es aber dann auch nicht. Zurück im Zimmer gehts nochmal an die Arbeit. Einen Artikel schreiben, Laptop online bringen, Videos speichern, Bilder auf Laptop, etc…

Mir fallen die Augen zu. Der 48 Stunden Tag geht zu Ende. Gute Nacht.

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Gelingt der große Durchbruch?

18.06.10

författaren: Jörg Schlüter / Kura | kategori: allmänt, blogg, pressrelationer

Vor der ersten Frauen WM im American Football

Aller Anfang ist schwer: Zwischen dem ersten Einzeller und dem aufrechten Gang eines Homo Sapiens sind ein paar Milliarden Jahre vergangen. Zwischen dem Bau der ersten Dampfeisenbahn in England und dem ersten TGV in Frankreich liegen immerhin noch 150 Jahre. Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit wurden fast im Verborgenen in Griechenland abgehalten und auch an die Qualität der ersten Fußball WM in Uruguay 1930 mag sich heute kaum noch jemand erinnern. Und nicht zuletzt startete Bill Gates sein Imperium in einer Garage. Alles, was heute prachtvoll unseren Lebensrythmus bestimmt, benötigt Zeit und Entwicklung. Ob im Wirtschaftsleben, in der Natur, in der Politik oder im Sport will alles erst zusammenwachsen, was zusammengehört. Im Frauenfootball wird es nicht anders sein und so grenzt es schon an ein kleines Wunder, dass trotz einer Finanz- und Wirtschaftskrise im Juni und Juli 2010 in der schwedischen Hauptstadt Stockholm sechs Nationalteams aufeinander treffen, die es vor wenigen Monaten noch nicht gegeben hat und ihren ersten „World Champion“ ausspielen wollen.

Es liegt schließlich in der Natur der Sache, dass erst durch Ausleseprozesse eine Rangordnung entsteht und der Sport dadurch seine Berechtigung erhält, weil der Mensch, egal ob Moslem, Christ oder Hindu, egal ob Amerikaner, Europäer oder Asiate, den ewigen Wettbewerb zwischen seines Gleichen irgendwann während seiner Evolutionsgeschichte zu einer seiner Lieblingsbeschäftigungen erkoren hat. Also ist es nur Recht und billig, dass eine Lücke in der Sportwelt mit der Austragung dieser Spiele geschlossen werden muss und auch aus der Sicht der Gleichstellung zwischen Mann und Frau ein neues Kapitel aufgeschlagen werden darf.

Dabei ist die Frage nach dem Favoriten diesmal noch nicht so entscheidend wichtig und scheinbar auch schon beantwortet. Die Fachwelt rechnet natürlich mit den USA, die traditionell immer dann groß auftrumpfen, wenn es um internationales großes sportliches Prestige geht und sie natürlich mit ihrer IWFL, der halbprofessionellen landesweit organisierten Frauenfootballliga über die scheinbar beste Struktur verfügen. 51 Teams mit 1800 Sportlerinnen kann niemand einfach so ignorieren. Natürlich sollte auch nicht vergessen werden, dass die USA immer dann besonders aktiv werden, wenn es in ihrem Lieblingssport etwas zu holen gibt. Dann müssen natürlich alle Hebel in Gang gesetzt werden, um auch diesmal die virtuelle und suggerierte Vormachtsstellung im Frauenfootball erstmals durch einen Vergleich zwischen den führenden Nationen eindrucksvoll zu beweisen. Ob die neue deutsche Frauen-Nationalmannschaft schon die Kraft und den Zusammenhalt besitzt, als potentieller Finalgegnerkandidat neben dem ebenfalls als stark einzuschätzenden Kanada anzutreten, bleibt abzuwarten, gehört aber zu den spannenden in Stockholm zu klärenden Fragen.

„Ein Länderspiel Finnland gegen Schweden hat Schweden eine kleine Frauenliga beschert. Wie groß muss der Multiplikatoreffekt erst bei einer WM im eigenen Lande sein?“, fragt sich auch mittlerweile der zuständige deutsche Mannschaftssprecher Andreas Gebek, der die letzten Monate des frisch gebildeten Teams miterleben durfte und auch das Zitat prägte „Das Schwierige an einer Auswahl ist das Auswählen.“ Andreas Gebek liefert aber auch eine Antwort, warum es langsam Zeit wird, eine Frauen Football Weltmeisterschaft endlich zu veranstalten: „Vielleicht sind die Auswirkungen bei uns nicht so stark zu spürenin der skandinavischen Welt dafür umso mehr und sorgen für nachhaltige Effekte.“

Aus der skandinavischen Brille gesehen, erscheint es so, als wenn Finnland den größten Entwicklungsstand besitzt. Bereits in den späten 80er Jahren begannen Finnlands Frauen Flag Football zu entdecken. Es folgte um die Jahrhundertwende der Tacklefootball. Heute kann Nationalcoach Teemu Kuusisto sagen, dass in seinem Land neun Frauenfootballteams in einer Tackleliga spielen und das Gros der finnischen Mannschaft sich von den Helsinki Roosters und den GS Demons Helsinki rekrutieren läßt. Finnland setzt somit in den Teilmannschaften auf eine klare Blockbildung und hofft, dass sich die Sportlerinnen immer wieder schnell zu einem Team formen lassen, da sie sich ja schon bereits aus dem Clubleben gut kennen.

Auch aus sportlicher Sicht ist eine solche Veranstaltung schon längst überfällig. Angesprochen auf das zu erwartende sportliche Niveau geben die bekannteren Experten unter der Sonne allerdings nur bedingt klare Aussagen von sich: „Es ist schwer einzuschätzen. Die schnellste Frau der Welt ist immer noch langsamer, als der schnellste Mann der Welt. So kann man auch nicht sagen, ob die Frauen WM in Ganze auf einem Level spielt, der sich mit einer bundesdeutschen Herrenregionalliga oder GFL2 vergleichen lässt. Wir wissen einfach noch nicht hundertprozentig, ob im internationalen Frauenfootball noch viel improvisiert wird und durch Zufall ein Pass auch einen Receiver erreicht, oder ob immer hinter einem Touchdownerfolg auch wirklich eine planende Hand zu erkennen ist“, bemerkt Wide Receiver Coach Robert Melzer nachdenklich, ergänzt aber auch treffend: „Deswegen ist die erste Frauen WM ja auch so wichtig für eine erste Standortbestimmung. Wenn wir jetzt nicht beginnen würden, dann würden wir wieder Jahre in der Entwicklung verschenken und auch nicht die Chance ergreifen können, einen neuen Quantensprung durchzuführen.“

Nicht vergessen sollte man auch die Garde der ersten Frauenfootballerinnen, die nach Jahren des Aufbauens im Herbst ihrer sportlichen Karriere keine Kosten und Mühen scheuen, um wenigstens einmal ihre Nationalhymne bei einem Länderspiel in ihrem Sport zu erleben und um dann natürlich auch in der ersten Reihe stehen wollen.

Last but not least geht es bei der ersten Frauenfootball WM auch um das große und immer noch weit entfernte Ziel, dass American Football einmal in die olympische Familie aufgenommen werden soll. Neben dem notwendigen Kleingeld geht es dem IOC auch immer um den Nachweis der nachhaltigen globalen Strukturen, die in den letzten Jahren durch die IFAF und ihren Kontinentalverbänden ja auch geschaffen wurde, und natürlich um attraktive Wettbewerbe auf internationaler Ebene. Hier hatte der Sportart American Football, nachdem sogar der Flagfootball internationale Meisterschaften austrägt, genau der letzte Diamant in der Schmuckkette noch gefehlt. Erst durch die nun folgende Frauenfootball WM wird American Football richtig vollkommen.

Spannend gestaltet sich auch die Frage, was denn nun die Teams und ihre Fans in Skandinavien aus organisatorischer Sicht geboten bekommen. Natürlich ist Stockholm mit seiner Nähe zum Wasser, seinem weltoffenen skandinavischen Charakter und gemäßigtem Klima eine tolle Stadt. Das Stadion Zinkensdamm IP (IP =jagdrotts Plats = Sportplatz) ist für den Footballsport keine Unbekannte und eine wirklich gute Adresse. Die Stockholm Mean Machines haben hier vor Jahren ihre sportliche Heimat gefunden und 2006 wurde an gleicher Stelle die Junioren EM veranstaltet, so dass der schwedische Dachverband SAFF einige Erfahrungen und Expertisen in der Organisation eines solchen „Events“ anzubieten hat. Das Stadion verfügt über einen in Skandinavien weit verbreiteten Kunstrasen mit kurzen Halmen, der mit Granulat verfüllt wurde, feste Footballmarkierungen, rund 5900 Zuschauerplätze und eine überdachte Tribüne. Das Zentrum der Metropole befindet sich aus Sicht des Stadions in der Nachbarschaft, ist schnell mit Bus und U-Bahn zu erreichen und lädt die Freunde des schwedischen Sommers mit seinen langen Tagen und kurzen Nächsten zu vielen Attraktionen ein.

Der schwedische Ausrichter und die finnische Turnierleitung haben, so scheint es, die Organisation voll im Griff. In akribischer Kleinarbeit wurden sämtliche Details Anfang Mai den verantwortlichen Sportdirektoren und Funktionären der teilnehmenden Nationen während eines technischen Meetings im Zinkensdamm Stadion präsentiert und alle Quartiere inspiziert. Eigentlich kann das Turnier nun nur noch von einem neuerlichen isländischen Vulkanausbruch gestört werden, was die Anreise der Footballfreunde aus Übersee behindern könnte, aber natürlich niemand herbeirufen möchte. Möge die erste Frauenfootball Weltmeisterschaft dazu beitragen, den Rest der Welt zu beflügeln, sich ebenfalls für die Belange des Ladyfootballs einzusetzen.

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Tickets für WWC 2010 erhältlich

25.05.10

författaren: AGebek | kategori: Fan-Zone

Seit heute 9:00 können Tickets für die Amerikan Football Weltmeisterschaft der Frauen in Stockholm gekauft werden.

Knapp einen Monat vor der WM startet der Vorverkauf über Internet.

Unter ticnet.se können die Tickets bestellt werden.

Es werden jeweils Tickets für den gesamten Spieltag verkauft. Damit haben Sie Eintritt zu beiden Spielen (am Finaltag zu allen drei Spielen). Der Preis liegt bei 120 SEC + 20 SEK Vorverkaufsgebühr.

Tickets an der Stadionkasse werden zum Preis von 100 SEK pro Spiel erhältlich sein.

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren haben freien Eintritt.

Der Kurs für SEK liegt zur Zeit circa bei 9.8 SEC = 1 Euro.

http://www.ticnet.se/search.php?language=en&l=EN&keyword=amerikansk+fotboll

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Zinkensdamm IP

16.05.10

författaren: AGebek | kategori: allmänt

I arenan Zinkensdamms IP VM äger rum.

Zinkensdamms IP
Ringvägen 16
117 26 Stockholm

59° 18'56 "N 18 ° 03'00" O

den 1937 Öppnade Stadium är hem till fotbollsklubben Reymersholms IK. Men bara på sommaren, eftersom vintern spelas här av Hammarby IF Bandy. Denna okända i Tyskland variant av hockey är mycket lik den Soccer. spelas på en is yta storleken på en fotbollsplan med 10 Utespelare plus målvakt.

I arenan Zinkensdamm IP (IP står för jagdrottsPLVL och innebär idrottsplats) också funnit flera gånger, sist 2008, bandy VM plats.

Men amerikansk fotboll är hemma här. Die Stockholm Mean Machines, ett europeiskt topplag, hålls här sina hemmamatcher.

http://www.meanmachines.se/ översättning med Google

Europeiska ungdoms Championship 2006 även spelat i detta stadium.

Möjligt flera användningsområden är en konstgräs. Gräset är mycket korta vadderade ochsom granulat. Zinkensdamms IP funktioner 5900 sittningar, fasta fotbolls märkningar och en täckt stativ. Arenan ligger två kilometer från stadens centrum och har en egen tunnelbanestation.

Lage bei Google Maps

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Technical Meeting in Stockholm

09.05.10

författaren: christiane Langkamm | kategori: blogg, Inne i Team

Freitag, 7. Mai, 23 titta. Ich lande in Stockholm und werde als letzter Teilnehmer von den beiden verantwortlichen Schweden am Flughafen eingesammelt. Ich bin pünktlich, ich habe mein Gepäck – und ich bin da.

So geht es nicht allen Teilnehmern am Technical Meeting, bei welchem alle an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Länder vorab Stadion, Quartier etc. besichtigen und alle Regularien besprechen können. Das Gepäck des US-amerikanischen Vertreters ist irgendwo beim Umsteigen verloren gegangen, einer der beiden Kanadier hat den Anschlussflug verpasst und wird nicht mehr kommen und die Maschine des armen österreichischen Abgeordneten musste auf Grund eines technischen Defektes umkehren und nach Wien zurückfliegen – und er hat keine Möglichkeit nachzukommen.

Dennoch finden sich am Samstagmorgen rund 15 Personen im Meetingraum des Zinkensdamm-Stadions ein und werden von den Präsidenten des schwedischen (Ausrichter) und finnischen (Turnierleiter) Footballverbandes begrüßt.

Nach einigen Stunden Powerpointpräsentation über Regeln, Spielpläne, Trainingspläne, Infos zu Essen, Bussen, Spielkleidung, Anti-Doping und wer weiß was noch allem besichtigen wir das Stadion, die Kabinen, den Trainingsplatz und anschließend das Hotel.

Auch hier haben wir Glück – unser Hotel (StayAt Solna) liegt zwar etwas außerhalb vom Stockholmer Zentrum (Solna ist eine eigene Gemeinde im Norden Stockholms) – aber die anderen Teams wohnen viel weiter außerhalb in einem Kongresszentrum zwischen grünen Wiesen, wenn auch direkt am See. Nur die USA hat sich selbst ein Hotel angemietet und wohnt jetzt in der City. In der Umgebung unseres Hotels gibt es einen gut sortierten Supermarkt (150m, 8-22 Uhr täglich), die U-Bahnstation (ca. 5 Stationen zum Hauptbahnhof) und auch einige Restaurants (Pizzeria, Asia-Imbiss, Grieche). Ansonsten sind ein Kino und ein Shoppingcenter in Laufnähe (15 min.).

Das Hotel selbst verfügt über Apartments mit 1-4 Betten, jeweils mit Küche (inkl. Kühlschrank und Mikrowelle) und geräumigem Bad (Dusche), Schreibtisch, tv, telefon, Föhn und Internetzugang. Zwei Computer stehen im Erdgeschoss, wo auch das Frühstücksbuffett stattfindet, jag är 9. Stock gibt es eine kleine Dachterrasse, eine Sauna und einen Waschmaschinenraum (2 Waschmaschine, 2 Trockner). Der Transport zu Training oder Spiel erfolgt per Bus, die Meetingräume liegen in ca. 10 min. Fußmarsch Entfernung.

Am Sonntagmorgen fahre ich mit vielen Infos und Fotos zurück zum Flughafen, begleitet vom ‚Amerikaner ohne Gepäck’. Die Check-In-Schlangen sind ca. 1 km lang, doch der Self-Service druckt nur mir einen Boardingpass aus. Es stellt sich heraus, dass der Ami „randomly picked for security reasons“ noch mal extra zum Sicherheitspersonal muss, die Dame ist zwar nett, das Gepäck jedoch findet auch sie nicht. Dafür kann sie ihm mitteilen, dass sein Flug eineinhalb Stunden Verspätung hat, da der isländische Vulkan wieder Asche spuckt. Somit wird er in New York seinen Anschluss nach Washington mit Sicherheit verpassen.

Leute, wenn wir bei der WM auch so viel Glück haben, mache ich mir um die Amerikaner jedenfalls keine Sorgen!

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