Einträge mit ‘Gegner’

Unser zweiter Gegner: Kanada

16.06.10

Autor: Christiane Langkamm | Kategorie: Allgemein, Kanada

Tackle-Football in Kanada geht zurück auf das Jahr 1861. Das erste belegte Football-Spiel wurde am 9. November 1861 an der Universität von Toronto gespielt. Kanada kann somit die Erfindung des „Football“ für sich beanspruchen, auch wenn der Sport inzwischen durch die NFL weltweit als „American Football“ bekannt geworden ist und nicht durch die „Canadian Football“ spielenden Teams.

„Canadian Football“ unterscheidet sich in einigen Regelabweichungen vom „American Football“, so stehen die Teams mit 12 statt 11 Spielern auf dem Feld, das Feld ist etwas größer und vor allem werden nur drei statt vier Downs gespielt.

Seit 2004 spielen die ersten Damen-Teams in einer kleinen Liga in Ost-Kanada, der MWFL. 2008 nahmen die ersten drei Teams in West-Kanada den Tackle-Spielbetrieb auf, 2010 folgte eine vierte Mannschaft. Bereits seit 2002 tritt mit Montreal Blitz ein kanadisches Teams erfolgreich in der US-amerikanischen IWFL an.

Mehr Infos zu den kanadischen Teams unter www.ladiesfootball.de.

In der Woche vor der Weltmeisterschaft treffen sich die 45 Spielerinnen zu einem viertägigen Trainingslager in St. John (New-Brunswick), in dem es auch darum gehen wird, sich an die NCAA-Regeln zu gewöhnen, die vom kanadischen Football leicht abweichen. Am 22. Juni wird ein öffentliches Scrimmage abgehalten, bevor es dann auf die Reise nach Schweden geht. Große Hoffnung setzen die Kanadier in die Tatsache, dass sie ausgerechnet am kanadischen Nationalfeiertag (1. Juli) gegen Deutschland spielen werden.

Das Roster von Kanada.

Ein Artikel über die kanadische Spielerin Katie Archibald (Linebacker aus Halifax) im Chronicle Herald

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Unser erster Gegner: Schweden

15.06.10

Autor: Christiane Langkamm | Kategorie: Schweden, Scouting

Als zweiter skandinavischer Verband nach Finnland begann Schweden 2008 mit dem Aufbau von Ladiesfootball-Teams. Einen geregelten Ligabetrieb gibt es noch immer nicht, man trifft sich zu Turnieren, spielt ansonsten Flag-Football und trainiert Tackle-Football für das Highlight im Herbst: das jährliche Match der schwedischen gegen die finnischen Nationalmannschaften.  Im ersten Anlauf verlor die Frauen-Auswahl 2008 noch mit 0:64, im Jahr darauf nur noch mit 6:36.

Der bisherige schwedische Headcoach Kristoffer Hard hat sein Team für die Weltmeisterschaft in die Hände versierter Offense- und Defense-Coordinatoren gelegt, um selbst nur noch die Organisation zu leiten. Nach Ostern verbrachte das schwedische Team ein Trainingslager in Norrköping, mit dabei auch „Legionärin“ Mila Belkacem, die 2009 als Defense End in den Diensten der Berlin Kobra Ladies „Deutscher Meister“ geworden ist.

Ein kleines Problem hat sich für die Schweden auf der Quarterback-Position aufgetan, denn die Regeln besagen, dass jede an der WM teilnehmende Spielerin 16 Jahre alt sein muss. Die talentierte Marianne Gimhag von Stockholm Mean Machines, auf die Kristoffer Hard gerne gesetzt hätte, ist erst 1995 geboren und somit nicht teilnahmeberechtigt. Im letzten Derby gegen Finnland war sie nicht nur der Starting-QB, sondern auch diejenige, die den Ehrentouchdown erzielen konnte.

Mehr Infos zu den schwedischen Teams unter www.ladiesfootball.de

Das schwedische Roster

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Änderung der Team-Unterkunft

06.06.10

Autor: Christiane Langkamm | Kategorie: Allgemein, Blog

Die Teamleitung der Frauen-Nationalmannschaft wurde vom Organisationskomitee der WWC 2010 gestern darüber informiert, dass aus logistischen Gründen das Team-Quartier der deutschen Mannschaft geändert wurde.

Wir werden nun (ebenso wie Österreich, Kanada und Finnland) im Konferenzhotel „Skogshem-Wijk“ wohnen. Dieses im nordischen Stil eingerichtete Meetingzentrum besitzt ein kleines Fitnesscenter, eine Sauna, einen Aufenthaltsraum mit Billard/Tischtennis, vornehmlich 1er, 2er und 3er Zimmer und liegt auf der Insel Lidingö (östlich der Innenstadt) direkt am See.

BRINGT EURE BADEANZÜGE MIT! 🙂

Details und Fotos unter: http://www.skogshem-wijk.com

Etwaige Buchungen von Familien, Fans und Freunden im „StayAt Hotel“ in Solna bleiben von der Änderung allerdings gänzlich unberührt und leider kann auch nicht in das Konferenzzentrum Skogshem-Wijk umgebucht werden, da dies mit den vier Teams und den Schiedsrichtern voll ausgelastet ist.

Vorteil: Es besteht die Möglichkeit, Football-Spielerinnen aus anderen Ländern kennenzulernen.

Nachteil: Supermarkt, Post, Bank, Apotheke etc. befinden sich nun zehn Bus-Minuten entfernt im Lidingö Shopping Centrum und unsere Fans wohnen jetzt leider nicht mehr direkt bei uns.

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Technical Meeting in Stockholm

09.05.10

Autor: Christiane Langkamm | Kategorie: Blog, Inside the Team

Freitag, 7. Mai, 23 Uhr. Ich lande in Stockholm und werde als letzter Teilnehmer von den beiden verantwortlichen Schweden am Flughafen eingesammelt. Ich bin pünktlich, ich habe mein Gepäck – und ich bin da.

So geht es nicht allen Teilnehmern am Technical Meeting, bei welchem alle an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Länder vorab Stadion, Quartier etc. besichtigen und alle Regularien besprechen können. Das Gepäck des US-amerikanischen Vertreters ist irgendwo beim Umsteigen verloren gegangen, einer der beiden Kanadier hat den Anschlussflug verpasst und wird nicht mehr kommen und die Maschine des armen österreichischen Abgeordneten musste auf Grund eines technischen Defektes umkehren und nach Wien zurückfliegen – und er hat keine Möglichkeit nachzukommen.

Dennoch finden sich am Samstagmorgen rund 15 Personen im Meetingraum des Zinkensdamm-Stadions ein und werden von den Präsidenten des schwedischen (Ausrichter) und finnischen (Turnierleiter) Footballverbandes begrüßt.

Nach einigen Stunden Powerpointpräsentation über Regeln, Spielpläne, Trainingspläne, Infos zu Essen, Bussen, Spielkleidung, Anti-Doping und wer weiß was noch allem besichtigen wir das Stadion, die Kabinen, den Trainingsplatz und anschließend das Hotel.

Auch hier haben wir Glück – unser Hotel (StayAt Solna) liegt zwar etwas außerhalb vom Stockholmer Zentrum (Solna ist eine eigene Gemeinde im Norden Stockholms) – aber die anderen Teams wohnen viel weiter außerhalb in einem Kongresszentrum zwischen grünen Wiesen, wenn auch direkt am See. Nur die USA hat sich selbst ein Hotel angemietet und wohnt jetzt in der City. In der Umgebung unseres Hotels gibt es einen gut sortierten Supermarkt (150m, 8-22 Uhr täglich), die U-Bahnstation (ca. 5 Stationen zum Hauptbahnhof) und auch einige Restaurants (Pizzeria, Asia-Imbiss, Grieche). Ansonsten sind ein Kino und ein Shoppingcenter in Laufnähe (15 min.).

Das Hotel selbst verfügt über Apartments mit 1-4 Betten, jeweils mit Küche (inkl. Kühlschrank und Mikrowelle) und geräumigem Bad (Dusche), Schreibtisch, TV, Telefon, Föhn und Internetzugang. Zwei Computer stehen im Erdgeschoss, wo auch das Frühstücksbuffett stattfindet, im 9. Stock gibt es eine kleine Dachterrasse, eine Sauna und einen Waschmaschinenraum (2 Waschmaschine, 2 Trockner). Der Transport zu Training oder Spiel erfolgt per Bus, die Meetingräume liegen in ca. 10 min. Fußmarsch Entfernung.

Am Sonntagmorgen fahre ich mit vielen Infos und Fotos zurück zum Flughafen, begleitet vom ‚Amerikaner ohne Gepäck’. Die Check-In-Schlangen sind ca. 1 km lang, doch der Self-Service druckt nur mir einen Boardingpass aus. Es stellt sich heraus, dass der Ami „randomly picked for security reasons“ noch mal extra zum Sicherheitspersonal muss, die Dame ist zwar nett, das Gepäck jedoch findet auch sie nicht. Dafür kann sie ihm mitteilen, dass sein Flug eineinhalb Stunden Verspätung hat, da der isländische Vulkan wieder Asche spuckt. Somit wird er in New York seinen Anschluss nach Washington mit Sicherheit verpassen.

Leute, wenn wir bei der WM auch so viel Glück haben, mache ich mir um die Amerikaner jedenfalls keine Sorgen!

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Wie gut ist die USA?

28.04.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Links, Scouting, USA

Diese Frage stellen sich viele Fans und Mitglieder der Deutschen Nationalmannschaft. Schliesslich ist die USA ganz einfach DAS Heimatland unseres Sports. Auch wenn der Frauenfootball in den USA beiweitem weniger Tradition hat als bei den Männern und wahrscheinlich auch weniger als der Frauenfootball in Deutschland, so ist die USA immer der Gradmesser. Es gibt einfach zu viel KnowHow und Begeisterung in diesem Land für den Football. Da muss das Team einfach gut sein.  So scheint es fast unmöglich, dass jemand anders als die USA Weltmeister wird.

Aber wie vier der sechs Teilnehmer an der WM, so hat auch die Nationalmannschaft der USA noch nie ein Spiel bestritten. Also ist man für den Vergleich und eine Prognose auf Videos der Vereine angewiesen.

Eine gute Quelle für Videos aus den USA ist die Homepage

http://womenstacklefootballgroup.ning.com

Nach einer Anmeldung kann man hier Videos der IWFL International Womens Football League finden.

Die Auswertung und subjetktive Einschätzung der Leistungsstärke bleibt jedem selber überlassen. Das objektive Ergebnis wird in Stockholm auf dem Feld geklärt.

Ach ja, und das wird das Team USA tragen:
http://www.awsstore.com/product_info.php/products_id/2034/vendor_id/8/template/1

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Legionärin mit dabei

02.04.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Schweden, Scouting

Was beim Fussball gang und gebe ist, gibt es auch bei den Frauen-Nationalmannschaften: Legionäre, die in einem fremden Land am Ligabetrieb teilnehmen. Nach der finnischen Spielerin, die zur Zeit in Washington spielt, hat nun Schweden nachgezogen und Milla Belkacem von den Berlin Kobras in den Kader berufen.

Football-aktuell.de berichtet mit einer Meldung.

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