Fotoattraktion Birgit

06.07.10

Autor: Christiane Langkamm | Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Nach unserem Spiel gegen Finnland begegnete die deutsche Mannschaft vor den Umkleiden dem Team USA, das sich gerade für das Finale bereit machte. Ungläubig zückten immer mehr US-Amerikanerinnen Pocketkamera oder Fotohandy, um ein Bild des groß gewachsenen deutschen Defense-Tackles Birgit Schwenk machen zu können. Birgit, von den Mainz Golden Eagles Ladies, misst stolze 1,96 m. Jennifer Welter, ihres Zeichens immerhin seit zehn Jahren als Linebacker bei den Dallas Diamonds erfolgreich, reicht mit ihren 1,57 m gerade einmal an die Schulterklappe von Birgits Pad heran.

Birgit Schwenk und Jennifer Welter

Auch wenn sich Birgit nach dem zehnten Foto vielleicht ein bißchen wie eine Jahrmarktattraktion vor hundert Jahren hätte fühlen müssen, genoss sie doch den Spaß und die Beachtung der amerikanischen Footballerinnen.

Die anderen deutschen Spielerinnen mussten da teilweise schon um mehr Aufmerksamkeit kämpfen, als sie nach Abschluss des Endspiels zum „Trikottausch“ mit den USA und Kanada aufs Feld liefen.  Unsere deutschen T-Shirts und Mützen waren dabei ebenso begehrte Souvenirs für die Damen aus Übersee, wie die T-Shirts der IWFL (US-Liga) oder von Team Canada für unsere Mannschaft.

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Sieben deutsche All-Star-Team-Spielerinnen

06.07.10

Autor: Christiane Langkamm | Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Am Samstagabend wurde während des Barbecues, an dem fünf der sechs WM-Teams teilgenommen haben, bereits das erste Set der All-Star-Teams bekannt gegeben. Im ersten Line-Up waren dabei auch zwei deutsche Offensive-Line-Spielerinnen, Wienke Moser (Hamburg Amazons) und Tiffany Dinges (Munich Cowboys Ladies), außerdem wurde Gabi Duvinage (Nürnberg Hurricanes) für ihre Leistungen als Kicker/Punter geehrt.

Seit heute ist nun das zweite All-Star-Set online.

Hinzugekommen sind Wide Receiver Jeanette Beastoch (Nürnberg Hurricanes), in der Defense Jessica Neues (Düsseldorf Blades) als End und Simone Dietrich (Munich Cowboys Ladies) als Linebacker, sowie auf der Position des Returners Suse Erdmann (Berlin Kobra Ladies).

Herzlichen Glückwunsch!

Team mit Mützen

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Ende mit Schrecken

06.07.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Blog, Inside the Team | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Dies wird erstmal mein letzter Beitrag im Blog werden.  Es war eine Ehre, bei der Premiere der Frauen-Nationalmannsschaft mit dabei sein zu dürfen. Ein Fazit werden wir noch ziehen.

Da noch einige Geschichten fehlen, bitte ich alle Mitspielerinnen, Fans und Freunde, diese aufzuschreiben. Entweder direkt eintragen oder mir zuschicken.

Für mich hat die Reise nach Stockholm mit einem großen Schrecken geendet.

Ich musste am Sonntag abend meine Freundin und Runningback Coach Conny Jäckel direkt in die Augenklink Frankfurt Höchst bringen. Zu diesem Zeitpunkt war sei auf dem linken Auge fast komplett blind. Die Ursache ist eine Netzhautablösung. Gestern wurde sie operiert. Ob die Ärtze das Augenlicht retten konnten, werden wir in den nächsten Tagen (und Wochen) sehen.

Solange müssen wir abwarten und hoffen.

Update:  Zumindest hell dunkel und sich bewegende Dinge kann sie schon wahrnehmen.

Update 2: Der Professor persönlich hat operiert. Die Ärzte sind optimistisch. Oberhalb des Gashorizontes kann sie schon etwas erkennen, auch wenn alles komplett grün ist. Allerdings wird die Sehfähigkeit auf dem Auge nicht mehr den vorherigen Zustand erreichen können, da der Punkt des schärfsten Sehens mit betroffen ist. Ich soll mich bei allen für die zahlreichen Genesungswünsche bedanken. Wer mal durchklingeln will in den nächsten Tagen: 069 3106 75886. Ihr wird langsam langweilig.

Update 3: Am Freitag darf Conny nach Hause. Den Rest wird die Zeit zeigen

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Große Geste

04.07.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Blog, Inside the Team | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Bei einer Weltmeisterschaft gibt es immer Spielerinnen, die einen Schritt nach vorne machen. Wie Manuela Scott vom Zweitligisten Stuttgart Scorpions Sisters. Im Spiel um Platz drei konnte sie das zeigen,was sich in den beiden ersten Begegnungen schon angedeutet hat. Sie ist in der Lage die Last im Angriff zu tragen. Zuverlässig machte sie Meter für Meter.

Auf der anderen Seite gibt es Spielerinnen, die nicht 100% ihrer Leistung abrufen konnten. Sie hatte diesmal das Pech auf ihrer Seite. Unbestritten gehört sie zu den besten Spielerinnen Deutschlands und hat da zumindest in der zweiten Halbzeit zeigen können. Aber Suse ist mehr als nur eine gute Football-Spielerin. Sie ist auch eine gute Team-Spielerin.

Beim Spiel um Platz drei wurde sie vom Veranstalter mit der MVP Ehre ausgezeichnet, weil sie am Ende zwei Touchdowns erzielte. Nach der Übergabe der Helm-Trophäe auf dem Feld ging sie direkt zu Manuela Scott und gab ihr die Trophäe weiter. Mit dieser fairen Geste zeigte sie icht nur Team- und Sportsgeist, sondern auch  was jeder im Team Deutschland dachte: Manuela Scott hatte sich die Ehre verdient!

Einen Helm hat Suse dann doch noch bekommen: Von Team USA haben wir einen Minihelm geschenkt bekommen. Der wurde direkt an sie  weitergegeben als Dank für ihre Geste.

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Zeitplan merken

04.07.10

Autor: admin_ladiesfootball | Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Jeden Tag ein neuer Zeitplan. Alle paar Minuten ein neuer Termin. Das kann sich doch keiner merken. Nachdem ich mehrfach nach vorne gelaufen bin um zu schauen, ist mir aufgefallen wie dei Mädels das machen. Dank Digitalkamera wird der Zeitplan einfach fotografiert und man hat ihn immer bei sich.

Wenn wir jetzt noch einen Weg finden, alle Fotoapparate bei Änderungen upzudaten, sind wir perfekt.

Apropos Zeitplan. Wir haben hier jeden Tag einen anderen Zeitplan gehabt. Da kann das Frühstück zwischen 6:15 und 9:30 schwanken. Wir hatten sogar mal um 9:45 schon Mittagessen gehabt. Im Prinzip haben wir hier jeden Tag einen Jetlag.

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Kein Strom im Hotel

04.07.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Staff | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Am Montag lasen wir die Horror-Meldung für uns. Am Dienstag wird der Strom abgeschaltet.Von morgens 8:00 bis 11:30 und 13:00 bis 14:00. Die einzigen, die ab 13:00 im Haus sein sollten, waren wir. Und wir hatten zu dieser Zeit Video-Meeting angesetzt bekommen.

Was nun?

Kein Problem für Thorsten Kuhnert, unserem Equipment-Manager. Er hatte doch tatsächlich ein Notstrom-Aggregat dabei. 500 Watt sollten reichen.

 

Am nächsten Morgen, als wir aufwachten, war der Strom schon kurz nach sieben weg. Wir hatten noch nichteinmal die Gameplans ausgedruckt und laminiert. Also schmiss Thorsten das Aggregat an und sorgte für die notwendigen Ausdrucke. Das Angebot in der Küche war etwas limitiert. Kaffe gabs nur als Instant-Version. Warmes Wasser hatte die russischen Jungs  auch für uns gebunkert.

In der Küche herrschte ein Chaos. Die vier Teams vor uns hatten jede Menge dreckiges Geschirr hinterlassen. Spülmaschine ging ja nicht, weil die Küche keinen Notstrom hat.

Ein Problem hatten wir vorher nicht bedacht. Unser Equipmentraum liegt im Keller. Und dort gab es ja kein Licht mehr. Aber Thorstens Ordnung und die Stirnlampen/Taschenlampen sorgten dafür, dass wir alles in unseren Equipmentbus schaffen konnten.

Die Videosession wurd nach vorne veschoben, weil die Räume eh leer standen, so dass am Ende alle Probleme behoben werden konnten. Alle? Alle bis auf eines. Seit dem Stromausfall lief das Internet im Hotel nicht mehr. Alle sassen in ihnren Zimmer, probierterten und fluchten. Jeder glaubte, der Fehler an ihm und seinem Rechner. Bis wir hörten, dass das Internet im Hotel Probleme hat. Erst am nächsten Tag ging es mal wieder und seitdem fällt es regelmäßig aus. Der Techniker kommt und fährt. Das Problem bleibt.

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We are… one Team

04.07.10

Autor: Christiane Langkamm | Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Heute ist der Tag der Abfahrt. Jetzt sind es zehn Tage, die wir fast ununterbrochen mit mehr als sechzig Personen aufeinander gehockt haben. Mädels, ich bin so stolz auf Euch! Wie wir in der knappen Zeit von langjährigen (und auch manchen kurzen) Ligakonkurrenten zu einer Einheit zusammen gewachsen sind, war einfach toll.

Manchem habe ich es gestern schon gesagt: ich weiß gar nicht, wie ich am Dienstag wieder normal im  Büro arbeiten soll, statt mich um einen Haufen motivierter Sportlerinnen zu kümmern, die ohne Meckern und Murren jeden Plan und jede Änderung mitgemacht haben, seien es unmögliche Essenszeiten (9:45 Uhr „Mittagessen“), Training im Gestrüpp, verspäteter Bus, schwankendes Internet oder sonstige Unwägbarkeiten, über die man zuhause nur mißmutig den Kopf geschüttelt hätte. Die Stimmung war immer super (vielleicht trug das tolle Wetter seinen Teil dazu bei) und dafür Danke ich Euch.

Ich freue mich, dass alle an einem Strang gezogen haben und auch, dass sich niemand ernsthaft verletzt hat. Beim nächsten Mal schaffen wir es hoffentlich auch auf ein Treppchen. Mein besonderer Dank gilt auch den Sponsoren, die uns mit Sach- und Geldspenden (Herr Becher, DB Schenker, Rüsselsheim Wolfpack) bedacht haben. Anzak hat uns den Lieferwagen gestellt, der es ermöglichte bis hin zum Notstromaggregat alles mitzunehmen.  Natalie Munderloh und PanTrac danke ich für die T-Shirts und Schlüsselbänder, Immobilienscout für die Basecaps. Von Future Sports stammen die schicken Jerseys, von Legamaster das Büromaterial. Für die persönlichen Trinkflaschen von Trinkflaschenexpress war sicher jeder dankbar, die Trainer auch über die Gerüste in Strausberg von der Firma Stötzel und für den Spaß sorgte die Einladung zum Bowling zum Ende des Camps in Strausberg durch das Racketcenter.  Und ganz wichtig: Danke an die vielen mitgereisten Schlachtenbummler, wir hatten den besten Fanblock aller Teams hinter uns.

Last but definitely not least danke ich den fleißigen Händen an der Sideline: neben den Coaches waren dies die unermüdliche Equipment-Crew mit Sonja Schmidt, Moni Trnobransky und Thorsten Kunert, das medizinische Personal mit Meike Behrens-Brammertz, Steffen Schwarz, Dr. Marco Ezechieli und Stephan Berger, sowie an der Videokamera Normen Lück, an Computer & Kamera Andy Gebek und überall (bis hin zur Nähmaschine) Mariam Khamsi-Strauch. Vielen Dank, nur mithilfe Eurer tollen Arbeit sind wir wirklich ONE TEAM!

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Bilder aus dem Hotel

03.07.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Blog, Fotos | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Vom Pregame-Walkthru und anderen Gelegenheiten…

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Bilder vom Training in Zinkensdamm IP

03.07.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Blog, Fotos | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

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Ausflug nach Stockholm

03.07.10

Autor: AGebek | Kategorie: Allgemein, Blog | Keine Kommentare | Auf Facebook teilen

Am Mittwoch stand ein bisschen Kultur auf dem Programm. Nach dem Sieg gegen Schweden durfte das Team für zwei Stunden in die Innenstadt von Stockholm. Da das Internet mal wieder nicht ging, fuhr ich mit.

Genaugenommen wartete ich mit. Denn unser Bus um 9:00 kam nicht. Wenn ein Team zu spät kommt,muss es Strafe zahlen. Und was ist mit dem Bus. Aber kam nicht zu spät, er kam gar nicht. Dafür kam um 9:20 der Bus der Kanadier, der für 10:00 bestellt war. Nach 15 Minuten hatte Christiane das lokale Organisationskommitte in Person von Laura (der bunte Klecks hinter der Windschutzscheibe), dass es Sinn macht, wenn der Bus uns schnell in der Innenstadt absetzt und dann Kanada fährt.

Also rein und los. Am Ende hatten wir 45 Minuten vergeudet. Der Besuch reichte gerade einmal dafür, durch die Einkaufspassage bis zum Schloss zu laufen, ein Bogen durch die Altstadt und wieder zurück. Am Schloss konnten wir kurz einer kleinen Parade beiwohnen, für die irgendein hoher Politiker dazu kam. Wer? Keine Ahnung, wir mussten auch wieder zurück.

Auf dem Rückweg habe ich was gelernt. Das hätte ich mir vorher auch schon denken können, aber gut. Man geht am Hauptbahnhog niemals auf die Toilette eines Fastfood-Restaurants. Niemals. Nachdem ich fünf Kronen eingeworfen habe, ging die Tür auf. Vor mir ein schwarzes Loch. Ich taste nach dem Lichtschalter. Es geht nur ein Schwarzlicht an. Wo bin ich hier? Das Schwarzlicht hilft nicht wirklich weiter, dafür sieht man jeden Spritzer an der Wand und jeden Fetzen Papier auf dem Boden. Skurril. Details erspare ich mir lieber. In Zukunft werde ich daran denken.

Abersonst war de Ausflug kurz, aber schön. Hier kann man auch mal so herkommen.

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