Archiv für ‘Trabis Tips & Tricks’ Kategorie

Coach Trabi’s Tips&Tricks: WR Moves

25.05.10

Autor: Robert Melzer | Kategorie: Blog, Trabis Tips & Tricks

Hallo meine Damen,

nach dem „Stance and Start“ folgt natürlich die Passroute. Ich habe euch mal einen Auszug aus meinem Playbook als PDF Datei zum anschauen bzw. Downloaden angehangen. Was ihr hier seht sind die gängigsten Routen wie ich sie mit meinen Wide Receivern in Spandau laufe, natürlich gibt es hier und da kleine Anpassungen, aber im Grunde sollte das Ganze in etwa so aussehen.

Die Passrouten sind zum einen gegen einen Cornerback der etwas tiefer steht zu sehen, zum anderen gegen einen eng stehenden Verteidiger der die sogenannte „Press Coverage“ spielt.

Der „Single Move“ ist eine Finte des Receivers in die entgegengesetzte, geplante Laufrichtung um den Verteidiger zu täuschen. Der Verteidiger wird in der Press Coverage immer versuchen den Receiver mit den Händen an der LOS zu stören was dieser mit dem Benutzen der Hände (wegschlagen) unterbinden muss.

Diese Täuschung kann natürlich auch mit einem „Double Move“ gemacht werden, das heißt man reagiert erst in die Richtung wohin man eigentlich laufen möchte kommt dann mit einem Schritt in die entgegengesetzte Richtung um dann letztendlich doch wieder in die geplante Laufrichtung zurückzukommen. Klingt alles sehr schwer aber Übung macht bekanntlich den Meister.

Bis dahin könnt ihr die Routen trocken oder gegen einen Verteidiger üben der euch eins gegen eins versucht zu verteidigen.

Im nächsten Tips&Tricks behandeln wir die Releasetechniken gegen ein Corner in Press-Coverage.

Euer Coach Trabi

„Be Prepared“ „Be on Time” „Be Perfect“ but „Be Flexible“

Spandau Bulldogs Wide Receiver Route Adjustments

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Coach Trabi’s Tips&Tricks: WR Start

11.05.10

Autor: Robert Melzer | Kategorie: Trabis Tips & Tricks

WIDE RECEIVER STANCE & STARTS

 

Hallo an alle Leser,

ich hoffe ihr habt die Zeit genutzt und den „WR Stance“ geübt?

Kommen wir nun zum „Wide Receiver Start“.

Nachdem wir unseren Stance in Form gebracht haben und bereit sind zu starten, müssen wir wissen wohin es überhaupt gehen soll.

Es gibt verschiedene Arten von Releases beim Start, da wäre zum einen der Klassische gerade aus (Vertical-), der direkte ( Attack-), der nach innen (Seam-) und der nach außen (Burst Release).

Immer derselbe Stance

Vor dem Start solltest du dich immer mit den Schultern parallel zur LOS aufstellen damit niemandem deine Laufrichtung erahnen kann.

Die ersten Schritte (First Steps)

Der erste Schritt geht mit dem hinteren Fuß kraftvoll und schnell nach vorn. Die Länge des Schritts kann jeder für sich bestimmen wobei meine Empfehlung ein kürzerer Schritt ist um schneller wieder Boden zu finden. Mit dem zweiten, dritten und vierten Schritt die ebenfalls schnell gesetzt werden müssen wird man raumgreifender. Ein weiter Punkt der beachten werden muss ist die Körperhaltung. Wie schon beim Stance muss der Körper nach vorn ausgerichtet bleiben, ein gutes Beispiel dafür sind die Leichtathleten bei ihrem Start aus dem Startblock.

Vertical Release

Solltet ihr euch entscheiden den „Vertical Release“ zu nutzen um in eure Passroute zu laufen solltet ihr wissen, dass ihr dafür eine menge Speed braucht. Vorteile: Der Verteidiger muss min. genauso viel Geschwindigkeit aufbauen können damit er an euch dran bleibt, er weiß nicht wohin ihr laufen wollt und kann es nur erahnen.

Attack Release

Mit diesem Start lauft ihr direkt auf den Verteidiger zu um ihn zu mitteln damit er nicht erkennen kann in welche Richtung ihr bei eurem break gehen werdet. Vorteile: Wie schon eben erwähnt er kann nicht erkennen wohin ihr laufen möchtet bzw. ob ihr ihn blocken wollt, er wird seine Hüfte zu früh öffnen und euch damit die Möglichkeit geben in die andere Richtung zu gehen. Nachteil: Solltet ihr euch zu spät für eine Richtung entscheiden und somit zu nahe vor dem Verteidiger sein könntet ihr auflaufen und somit wird euer Timing bzw. die Route zerstört.

Seam und Burst Release

Hierbei handelt es sich um das nach innen (Seam) und um das nach außen (Burst) Starten bevor euer Break in die Richtung eurer zu laufenden Route geht. Vorteile: Der Verteidiger dreht sich zu früh in die Richtung die ihr ihm mit schon beim Start vorgebt.  Nachdem er sich geöffnet hat, habt ihr mit dem Break in eure Route mehr Separation zum Verteidiger z.B. Hitch (Burst Release) = DB öffnet sich nach außen. Sobald er sich gedreht hat habt ihr euren Break nach innen (zum QB).

Wichtigster Punkt der bei jedem Start Priorität hat ist, dass wir immer Separation zum Verteidiger herstellen müssen um dann den evtl. kommenden Ball ohne Behinderung fangen zu können. Wie auch schon beim Stance, Übung macht den Meister.

Euer Coach Trabi

„Be Prepared“ „Be on Time” „Be Perfect“ but „Be Flexible“

Coach Trabi’s Tips & Tricks sind eine Reihe von allgemeinen Beiträgen zu Techniken im American Football. Diese Techniken müssen nicht immer mit den in der Nationalmannschaft gecoachten Techniken überein stimmen. Alle Nationalspielerinnen wenden sich bei Fragen bitte an ihren Coordinator oder Position Coach.

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Coach Trabi’s Tips&Tricks: WR Stance

14.04.10

Autor: Robert Melzer | Kategorie: Allgemein, Trabis Tips & Tricks

WIDE RECEIVER STANCE & STARTS

Wide Receiver sind im heutigen Passspiel die Eckpfeiler jeder Offense, sei es im Pro- oder Semi Pro Bereich.
Gute Grundkenntnisse (Fundamentals) auf dieser Position erleichtern nicht nur die Arbeit des Quarterbacks, vielmehr können sie für den Erfolg oder die Niederlage in einem Spiels entscheidend sein.

Der Stance: Die erste Frage, welcher Fuß ist vorn?

  • Inside Fuß vorn?
  • Outside Fuß vorn?
  • Beide Varianten?
  • Der WR entscheidet selbst?

Die Wahl liegt bei jedem Coach. Er muss die Variante wählen, die z.B. aus Timing Gründen zu seinem System passt. Die Coaches sagen dazu: „Es sollte  Sound sein“. Und die gewählte Variante sollte konsequent durchgeführt werden.

Alle WR sehen dann  immer gleich aus wenn sie an der Line of Scrimmage stehen. Somit gibt man der Defense nicht die Möglichkeit sich vor dem Snap  auf evtl. kommende Routen einzustellen.

„Inside Fuß vorn“ ist aus verschiedenen Gründen die wohl am häufigsten benutzte Variante für Wide Receiver.

  • Wenn man Schritte benutzt  (Timing Routes) anstatt Yards zu zählen,  um einen bestimmten Breakpoint zu erreichen, ist es wichtig, immer mit dem gleichen Fuss anzufangen. Bei einer Hitch Route hat sich bewährt: 3 lange Steps; 2 kurze Steps; 2 Steps zum QB. Wenn der WR mit dem anderen Fuss starten würde, müsste er vier Schritte machen. Damit würde die Passroute tiefer gehen und länger dauern.

Um schnell und explosiv starten zu können, sollten die Füße des Receivers  versetzt stehen (Staggered Stance). Die Entfernung zwischen den beiden Fußhacken sollte circa schulterweit sein und die Füße hüftweit geöffnet sein.

  • Stelle dich quer zur LOS mit den Füßen schulterweit auseinander auf (QB im Rücken).
  • Drehe dich nun mit dem Oberkörper und den Fußballen parallel zur LOS, deine Fußspitzen sollten nun zur LOS zeigen.
  • Stelle deinen hinteren Fuß leicht nach außen (hüftweit).

Da der Receiver nun die richtige Ausstellung der Füße hat, kommen wir nun zu den Elementen um explosiv starten zu können.

  • Beuge dich mit deinen Schultern, die ja bereits parallel zur LOS ausgerichtet sind, leicht nach vorn über deinen Vorderfuß um den „Body Lean“ nach vorn zu haben.
  • Beuge leicht beide Knie, du wirst merken, dass mehr Gewicht auf dem vorderen Fuß liegt ca. 70-80% vorn -20-30% hinten

Jeder wird es kennen: Manchmal ist es während eines Spiels sehr laut oder man ist aufgeregt. Häufig kommt es in diesen Situationen vor, dass man den „Snap Count“ vergisst: Entweder man startet dann zu früh (False Start = Strafe) oder man startet zu spät (kein Timing mehr = kein gefangener Ball).

Damit das nicht passiert, dreht man den Kopf in Richtung Ball. Sollte nun der Ball gesnappt werden sieht man alles und startet rechtzeitig.

Hände vor dem Start noch auf Brusthöhe nach oben nehmen und Körperspannung aufbauen.

Set …… Hut.

Nein, nein, erst beim nächsten Mal werde ich euch den Start des Wide Receivers erklären. Bis dahin schön üben und das am besten vor einem Spiegel und immer für beiden Seiten. Ihr werdet ja nicht immer links stehen oder?

Euer Coach Trabi

„Be Prepared“ „Be on Time” „Be Perfect“ but „Be Flexible“

Coach Trabi’s Tips & Tricks sind eine Reihe von allgemeinen Beiträgen zu Techniken im American Football. Diese Techniken müssen nicht immer mit den in der Nationalmannschaft gecoachten Techniken überein stimmen. Alle Nationalspielerinnen wenden sich bei Fragen bitte an ihren Coordinator oder Position Coach.

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Coach Trabis Tips & Tricks – Offen sein für Neues

04.04.10

Autor: Robert Melzer | Kategorie: Trabis Tips & Tricks

Offen sein für Neues – dieser Blog ist für den AVFD Neuland. Also können wir hier auch Neues probieren. Coach Trabi (Robert Melzer) ist mir während des Camps aufgefallen für seine unerschöpfliche Arbeitswut, sein großes Wissen und seine Bereitschaf, dieses Wissen zu teilen und weiter zu vermitteln. Was lag da näher als hier im Blog eine Ecke für genau diesen Zweck zu schaffen. Ich konnte Coach Trabi dazu gewinnen, regelmäßig Beiträge über Techniken im American Football einzustellen. Geplant ist ein eine Reihe über die Kleinigkeiten im Football. Kurze Beiträge, die jeweils nur einen kleinen Aspekt von Football zeigen. Sie sind allgemein gehalten und entsprechen nicht immer den in der Nationalmannschaft gecoachten Techniken. Diese Reihe soll für alle an Football interessierten Spieler und Fans hilfreich sein. Für Nationalspielerinnen gilt weiterhin: Bei Fragen ist Eurer Coordinator bzw Positioncoach zuständig.

Zum Einstand gibt es einen persönlichen Eindruck von Robert aus dem Trainigslager, bevor wir beim nächsten Mal in medias res gehen.

Eurer

Andreas Gebek


Herzlich Willkommen bei
Coach Trabi’s Tips & Tricks.

Die Idee von Pressesprecher Andreas Gebek ist es,  hier einen Bereich  zu eröffnen in dem ich über altes und neues im American Football referieren darf.

Vor dem ersten Camp in Köln hatte ich eher wenig mit dem Frauen Football zu tun,  um so mehr freute ich mich über die Nominierung zum Trainer der Frauen Nationalmannschaft. Ich begann meine Arbeit dementsprechend absolut unvoreingenommen und voller Neugier.

Mir fiel bereits beim ersten Aufeinandertreffen auf, dass es eine Menge Potential gibt und viel Wissensdurst bei den Frauen herrscht. Diesen wollen wir hier  natürlich gern stillen.

Womit wollen wir beginnen?

Ich würde mal sagen, dass wir mit der wichtigsten Grundlage beginnen: Offen sein für Neues.

Football hat sich, wie wir alle wissen, über viele Jahre stetig weiter entwickelt. Das führte zu immer  neuen Techniken und Spielsystemen. Nur wer offen bleibt für Neues, zuhört und sich an Neuerungen anpasst kann auf Dauer erfolgreich sein.

Ich werde hier versuchen euch das eine oder andere zu erklären, damit wir in unserem Lieblingssport noch besser werden.

Bevor wir mit den Techniken voll durchstarten, möchte ich noch ein Wort an alle diejenigen, die es leider nicht in den 45er Kader der Nationalmannschaft geschafft haben, richten.

Ihr es bis in das Camp nach Silberborn geschafft, Das kann euch keiner mehr nehmen. Ihr gehört zu den 75 besten Footballspielerinnen Deutschlands. Wenn man genauer hinschaut, werdet ihr feststellen, dass ihr auf eurer Position zu den z.B. besten 10 Wide Receiver, den  besten 12 Defense Backs etc. gehört. Die Entscheidung, wer mit nach Schweden fahren darf,  ist somit nur noch an den Kleinigkeiten abzulesen welche wir Coaches in den Spielerinnen sehen. Ihr könnt mir glauben,  das war keine leichte Entscheidung für uns.

Bitte bleibt alle weiterhin so ehrgeizig und footballbegeistert, damit uns die Entscheidung für die nächste WM oder EM noch schwerer fällt.

Hochachtungsvoll

Euer Coach Trabi (Robert Melzer)

„Be Prepared” „Be on Time“ „Be Perfect“ but „ Be Flexible“

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