Presseverteiler muss gefüllt werden

12.03.10

Einen Presseverteiler einrichten geht ganz einfach:

Man muss nur einen Link zur Anmeldung auf der Homepage hinterlegen und warten. Die Interessenten kommen von alleine.

Leider geht es nicht so einfach. Der Link ist da, nur die Journalisten nicht. Also muss ich doch aktive Pressearbeit leisten. Und das ist nicht einfach. Woher bekomme ich die Adressen, wie spreche ich die Journalisten an, wie machen wir auf uns aufmerksam? Und wenn einer Interesse hat, was können wir ihm dann bieten?

Die letzte Frage war die einfachste. Die neue Frauen-Nationalmannschaft wird eine Menge zu bieten haben. Immerhin haben wir einen gestanden Spielbetrieb, die Erfahrung von Jahrzehnten und mit dern zweiten Damenbundesliaga eine zukunftsträchige Struktur geschaffen. In unserem Kader sind die unterschiedlichsten Charaktere. Suse Erdmann, Ladies Bowl MVP, die mit einer herausragenden Leistung ihr Team zur Deutschen Meisterschaft führte. Oder Gaby Duvinage, die schon länger Football spielt als der Frauenfootball in Deutschland existiert und ihr Team als Quarterback souverän ins Endspiel führte. Manuela Scott ist im Kader, deren Mann und Bruder beide im Kader der Herren-Nationalmannschaft stehen und sie nebenbei auch in der Cheerleading-Nationalmannschaft aktiv ist. Die Liste ist lang und bis zur WM werden wir genug Material haben, um immer wieder für interessante Artikel zu sorgen. Diese werden sie dann auf der Ladiesfootball.de Seite auch immer nachlesen können.

Der zweite Schritt ist Informationsmaterial zusammenstellen. Was brauchen Journalisten? Der Kader ist wichtig, besonders für Lokalpatrioten. “Neun Spielerinnen aus Nürnberg mit dabeifür die fränkische Presse, während sich das Rheinland je nach Vorliebe über neun Düsseldorferinnen oder sechs Kölnerinnen freuen darf. Dazu etwas Informationsmaterial über die WM 2010, ein paar Angebote über die interessanten Gesprächspartner in der Nationalmannschaft und zur Bebilderung ein Foto vom Ladies Bowl. Das sollte reichen.

Und an wen schickt man das? Es gibt so viele Medien in Deutschland. Gut wenn man Freunde hat, die einen unterstützen können. Eine bekannte Quelle für diesen Zweck ist der Zimpel, eine Datenbank mit Journalisten. Also schnell einen Verteiler erstellen, per Serien-EMail verbinden mit persönlicher Ansprache und versenden. Wobei sich das versenden als langwieriger herausstellte als erwartet. Also sich Geduld üben. Das ist besonders schwierig.

Eines haben wir noch vergessen: Die Vereine mit ins Boot nehmen. Die Vereine versenden ja zu jedem Spiel Berichte an ihren Presseverteiler. Diese Journalisten sind bestimmt besonders interessiert an Informationen von der Nationalmannschaft. So geschafft. Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken. Hoffen wir, dass wir auf diesen Weg zahlreiche neue Kontakte gewinnen konnten und so die Pressearbeit beleben können.

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